„Brauchen wir einen Titel, um den Inhalt oder die Botschaft eines Werkes zu erfassen? Inwieweit hilft der Titel, in ein Werk einzusteigen?“ Diese Frage ist gerade für zeitgenössische Kunst interessant. Manchmal kann der Titel den entscheidenden Impuls geben, um die optimale Stimmung für die Wahrnehmung der Werke zu schaffen. Vor allem in der Reduktion, Abstraktion und Minimalkunst bedarf es oftmals eines zündenden Titels, um das Werk zu verstehen. Jedoch können Titel ein unmittelbares Erleben von Kunst auch einengen oder manipulieren. So werden in der vorliegenden Ausstellung „UNTITLED | OHNE TITEL“ die Arbeiten nicht benannt. Dadurch wird Raum für die eigene Interpretation und Wahrnehmung geschaffen. Wer möchte kann aber die Werktitel in einem Informationsblatt nachlesen und einen persönlichen „Abgleich“ vornehmen. Die unterschiedliche Herangehensweise mittels Technik und Material, die Bezüge der Künstler*innen zur Frage der Werkstitel, aber genauso die Verbindung zwischen den Werken, die Ein- und Ausblicke in neue Dimensionen der Kunst sollen einen spannenden Dialog initiieren. Im Fokus der Ausstellung stehen die Skulptur und Objektkunst, die Fotografie, die Zeichnung und eine ausgesuchte Videopräsentation.
Mit Werken von Belinda Cadbury, Alexandra Kontriner, Viktoria Körösi, Duks Koschitz, Boris Odehnal, Miki Okamura, Robert Puczynski, Anneliese Schrenk, Robert Staudinger, Carlos Vergara, Jahan Saber Zaimian und Sascha Alexandra Zaitseva.
Ausstellungskonzept und Kuratierung: Judith P. Fischer
Ausstellungseröffnung:
Freitag, 9. Oktober 2026, 18 Uhr
Begrüssung:
Andreas Semerad, Obmann
Richard Hogl, LA Bürgermeister
Sofie Fischer, NÖDOK | ON TOUR
Einführende Worte zur Ausstellung:
Judith P. Fischer, Kuratorin
Musikalische Begleitung zur Eröffnung:
Michal Svoboda
Weinbegleitung: Weingut Gerald Pimberger
Ausstellungsdauer:
10. bis 25. Oktober 2026
Öffnungszeiten:
10. 10. von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr
11. 10., 17. 10., 18. 10., 24. 10. und 25. 10. von 14 bis 18 Uhr
UNTITLED | OHNE TITEL kann im Rahmen der Tage der offenen Ateliers besucht werden.








